Warst du beim Friseur? Über den Unterschied zwischen Genus und Sexus in unserer Sprache

Ein Artikel von Dr. Andreas Meier, Berlin, aus den Nachrichten der Ev.-Luth. Kirche in Bayern, 68. Jg., Nr. 6 Juni 2013 (mit freundlicher Genehmigung des Autors und der Redaktion).
„Liebe Christinnen und Christen, liebe Bürgerinnen und Bürger, liebe Gäste und Gästinnen…“ Seit einem guten Jahrzehnt ist unsere Sprache im Blick auf den Gebrauch geschlechtsspezifischer Anrede verändert worden. Warum eigentlich? Macht das Sinn? Einen Gedankenanstoß dazu bietet der folgende Text.